Mongolei und China vereinbaren Bau einer grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindung, um die Lücke am Grenzübergang Gashuun Sukhait zu schließen. Die zweigleisige Verbindung würde sowohl die bestehende mongolische Schwerlaststrecke mit der Spurweite 1520 mm von den Kohlevorkommen Tawan Tolgoi als auch die chinesische Strecke mit der Spurweite 1435 mm, die am Binnenhafen an der Grenze endet, verlängern. Baubeginn ist für April 2026 und die Fertigstellung bis 2028 geplant. Die Eisenbahnen beider Länder liegen zwar nicht einmal fünf Kilometer auseinander, enden allerdings in riesigen Verladestationen. Der Abschnitt in der Mongolei wurde von DB International projektiert und 2022 eröffnet. Er ist eingleisig und nicht elektrifiziert. Güterzüge können bis zu 1800 m lang sein. (Tracknews vom 21.02.2025)